Sonntag, 19. Januar 2014

Die Wochenschau

Gesehen: 
Frozen - Leider nicht besonders gut. Schöner Soundtrack, hübsches Setting, sogar für Disney viel zu vorhersehbare Story. Viel verschenktes Potential.
Der Medicus - Das Buch habe ich vor fast 10 Jahren in Schweden gelesen. Ich mochte es, konnte mich aber kaum noch an etwas erinnern. Der Film war in Ordnung. Ab und zu etwas in your face mit seiner Bildsprache und gelegentlich hyper-gefiltert (Ich bin mir nach dem Film ziemlich sicher dass die Wüste aus purem Gold sein muss...). Grandios wie immer: Ben Kingsley. Fantastisch besetzt und definitiv mein Lieblingscharakter: Oliver Martinez als Shah. 
Biathlon in Antholz - Irgendwann auch mal vor Ort, dieses Jahr, wie immer, nur am Fernsehen. Endlich ein tolles Wochenende für unsre Jungs und Mädels. Und bald ist Olympia. Ratet mal wer dafür Urlaub genommen hat... (mein voller Ernst, wenn "nur" Prüfungen wären hätte ich keinen Urlaub dafür hergegeben. Priorities!) (Photo von hier)

Gehört:
Garrison Starr - Entdeckt dank Miss Malon. Danke dafür. Ihre Empfehlung, von mir wärmstens unterstützt, I may not let go.

Gelesen:
Martin Suter Allmen und die Libellen - Noch nicht fertig, aber auf dem Weg dahin. Irgendwie komme ich gerade kaum zum lesen. Für Suter spricht vieles. Feiner Humor. Gut lesbarer Stil. Hervorragende Menschenkenntnis. Auch Allmen macht da keine Ausnahme. Auch zu empfehlen: Lila, Lila und Der Teufel von Mailand. (Foto via HAZ)

Gelernt:
Die Angloamerikanischen Länder im Internationalen Kontext. Ein bisschen nach Hause kommen im neuen Studium. Politische Systemanalyse im Rahmen des Wirtschaftsstudiums. Wenn ich mich jetzt nicht wieder selber austrickse, könnte mein Lernplan sogar aufgehen. (Hah. As if, flüstert mir die Prokrastination ins Ohr. Wir werden sehen.)
An dieser Stelle auch ein Geständnis: Egal wie oft ich manche Dinge schon gemacht habe, sobald sie einen neuen Kontext erhalten möchte ich kurz vor Nervosität sterben. Heute der erste Besuch in der Bibliothek meiner neuen Uni (eigentlich meine alte Uni, nur anderer Standort). Ich habe selber jahrelang in einer Lehrstuhlbibliothek gearbeitet und doch bin ich mit klopfendem Herzen hin. Bekloppt? Völlig. Aber auch normal. Ich bin Anfangs-Panikerin. 

Gekauft:
Ticket für Konzertlesung Samuel Harfst und Samuel Koch in der LUX im Februar. Ich bin wahnsinnig gespannt, und vermutlich werde ich heulen. Gemeinsam mit der allerbesten besten Freundin der Welt. Ich werde berichten. (Foto via website der LUX)

Sonst noch so: 
Nerdbrille ist Pflicht für den Besuch in der Stadtbibliothek. Völlig unnützes Foto in dem ich eigentlich nur testen wollte ob der Lippenstift verschmiert ist (Kennt ihr das? Einmal im Jahr hat man Lust auf Lippenstift, man malt sich munter an und geht hinaus in die Welt, und dann denkt man bei jedem Menschen der einem entgegen kommt und einen anschaut: OH GOTT! Ich habe bestimmt überall Farbe im Gesicht. Und auf den Zähnen! Oder geht das nur mir so?). 
Dann war der Schal den ich mir selbst gemacht habe gut genug drauf zu sehen dass man damit angeben konnte. Also hab ich genau das getan. Jenni hat ihn gebührend bewundert. Brav.
(Ich scheine übrigens den Beruf verfehlt zu haben. Mir passiert es in der Bibliothek immer mal wieder dass ich angesprochen werde weil man mich für eine Mitarbeiterin hält. Recht haben die Leute, Bibliothek liegt mir im Blut. Erklären dass ich nichts mit dem Laden zu tun habe muss ich trotzdem jedesmal.)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen