Freitag, 28. März 2014

Vorstellungsrunde: Anthea

Ich habe mich heute munter auf die Suche nach einigen Lieder gemacht, die für mein Projekt einen brauchbaren Soundtrack ergeben könnten. Dem fehlt noch einiges an Titeln, dafür hat sich aber sehr plötzlich ein ganz deutliches Bild meiner Protagonistin abgezeichnet. Bisher hatte ich eine vage Vorstellung von ihr, wusste mehr darüber was ihr passiert als wer sie wirklich ist. Das hat sich heute auf einen Schlag geändert.


Anthea June Marie Ruskins. 21. Geboren und aufgewachsen in London. Literaturstudentin. Vorliebe für die Postmoderne. Öffentliche-Verkehrsmittel-Verweigerin. Leidenschaftliche Radfahrerin. Zweitwohnsitz Starbucks. Praktisch veranlagt. Scheidungsskind mit gutem Verhältnis zu beiden Eltern. Mit Vernunftargumenten zu überzeugen, es sei denn es geht darum, flache Schuhe zu tragen. Kickboxerin. Hört Klassik wenn sie wütend ist. Raucht nur wenn sie trinkt. Besitzt nur das Notwendigste weil sie keine Ordnung halten kann, Chaos aber nicht aushält. Selten um eine Antwort verlegen. Liebt die Stille und den Sternenhimmel. Aufbrausend bis jähzornig. Einfühlsam. Ungeduldig. Diszipliniert. Lacht viel und gern. Hat gern klare Verhältnisse. Lässt sich durchs Leben treiben.

Motto: Ein Problem ist es erst, wenn eine Extra-Portion Sahne die Gesamtsituation auch nicht mehr retten kann.

Es brauchte nur zwei Musikstücke und schon war sie da. Einmal Passenger mit Feather on the Clyde (ja wir ignorieren hier an der Stelle gekonnt, dass der Songtext von Glasgow spricht und nehmen einfach die Stimmung und die eine oder andere Textzeitel daraus mit...):




 Zum anderen der gute alte Bach. Extra in dieser speziellen Version weil die U-Bahn die ganze Sache so schön urban macht und irgendwie eine Stimmung einfängt, wie sie mir für eine bestimmte Szene (die gar nichts mit U-Bahnen zu tun hat) vorschwebt.




Ich freu mich drauf mehr Zeit mit Anthea zu verbringen!


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